Glück ist machbar

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Glück ist machbar

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Man trifft sich wie jeden Tag um halb neun im Café „The Beat“ an der East Fremont Street. Der Unternehmer Tony Hsieh und seine Morgengesellschaft sind in Gespräche vertieft. Die Themen ergeben sich spontan, je nachdem, wer den Weg in die Geisterstadt gefunden hat, die auf Stadtplänen als Downtown Las Vegas verzeichnet ist. Wer auf den Bürgersteig tritt, kann in ein paar Kilometern Entfernung den Turm des Stratosphere Hotels und Casinos ausmachen, das den Beginn des Las Vegas Strip markiert. Dahinter erst beginnt das Las Vegas, das Touristen kennen: glitzernde Bauten, in denen es um Glück aus dem Automaten geht.

Im Café geht es um andere Themen. In einer Ecke sitzt der Neuro-Ökonom Paul Zak aus Kalifornien und erläutert einem Dotcom-Investor, wie das Hormon Oxytocin Glücksgefühle und Vertrauen auslöst. Er nennt es vollmundig „das moralische Molekül“. Am anderen Ende des Tisches erzählt der 26-jährige Patrick Olson, wie er in der Autostadt Las Vegas in den kommenden zwölf Monaten ein Bikesharing-Programm aus dem Wüstensand stampfen will. „Wir fangen klein an, 200 Räder an 20 Mietstationen, aber das schafft neue Verbindungen für eine Gemeinde, in der sich Menschen wieder begegnen.“

Im Zentrum der wild fabulierenden Tafelrunde sitzen Hsieh und zwei Mitarbeiter, die jede Idee notieren. Wer sie überzeugen kann, wird vielleicht noch einmal nach Las Vegas eingeladen und kann sogar mit Wagniskapital rechnen, um seine Geistesblitze im Brachland rund um die East Fremont Street auszuprobieren. Der 38-jährige Hsieh nennt es das Downtown Project (DTP). Dessen Ziel ist es, aus den Ruinen, die Stadtflucht und Verfall hinterlassen haben, eine neue Kommune zu schaffen. Das private Urbanismus-Experiment ist Hsieh 350 Millionen Dollar seines Vermögens wert, um „die lebenswerteste Gemeinde der Welt zu schaffen“, wie er mit todernster Miene sagt.

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via brand eins Online: „Glück ist machbar“ – brand eins 04/2012 – SCHWERPUNKT: Kapitalismus.

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