Körpergewicht. 17%

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© Alexi Pelekanos / Schauspielhaus / Katja Jung
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für die Aufführung
„Körpergewicht. 17%“
am 16. Jänner 2015 um 20:15Uhr

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von Ewald Palmetshofer
Regie: Felicitas Brucker

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Aufführungsdauer: ca. 50 Minuten, keine Pause

Im Nachbarhaus
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Eine alte Frau und ein junger Wirtschaftsmensch. Beide ausgespien. Er von der Blase, sie vom Leben überhaupt. Zwei Überflüssige, die alles trennt, vielleicht bis auf diesen verschwindenden Rest, ihr Verschwinden selbst. Und vielleicht gibt es sie ja, diese fast historischen Momente, in denen die Gegensätze in eins fallen. Ganz kurz. Vielleicht ein Blick am U-Bahnsteig. Und es kommt schon mal vor, dass jemand auf die Gleise fällt und unter die Räder kommt und verschwindet. Und so zwingt dieser Monolog zwei Stimmen in einen Körper. Immer eine Stimme zu viel, ein Überflüssiger, eine Überflüssige mehr, als der Körper ertragen kann. Bis am Ende wieder Ordnung herrscht, der historische Moment nie gewesen ist und man sich des Überschusses entledigt hat.

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1 KOMMENTAR

  1. Karin, eine der Gewinnerinnen hat uns eine kleine Rezension geschrieben.
    Danke Karin!

    Sehr geehrte Agathe,
    wie gewünscht, eine kleine Rezension von „Körpergewicht 17 %“ von Ewald Palmetshofer:

    In dem Ein-Personen-Stück brilliert die Schauspielerin Katja Jung in den Rollen einer älteren vereinsamten Frau und eines jungen Mannes, der fern der Heimat in Indien unerwartet Opfer einer geplatzten Wirtschaftsblase wird. Beide Charaktere schaffen den Anschluss an ihre Umwelt nicht mehr, sozial verkümmert flüchten sie sich in Rituale: die alte Dame in einen ausgeklügelten Zeitplan, der sie den Kontakt mit Kindern entzieht, nur die „Aura“ und die „Stille“ geben ihr Sicherheit in der Außenwelt; der junge Mann baut sich ein „moralisches Stützkorsett“ aus Zahlen, in die er seine mageren Kontakte mit der indischen Gesellschaft formt und die er als Lebenszeichen per e-mail an Bekannte nach Hause übermittelt.

    Das Bühnenbild besteht im Prinzip aus einer riesigen Holzkiste, deren vierte Wand zum Publikum hin offen ist und zu einer Spielstätte von gelungenen Regieeinfällen (Felicias Bruckner) wird. Der kleine Aufführungsort, die Bar des Schauspielhauses, verstärkt die „Intimität“ zwischen dem Schauspiel auf der Bühne und den Zuschauenden. Das Stück (Ewald Palmetshofer) ist sehr kurz, und durch die im Laufe des Stückes fulminant verstärkte Leistung der Schauspielerin im Changieren zwischen den Charakteren, auch sehr intensiv.

    Ein kurzer, spannender und unterhaltender Theaterabend, der durch die Thematisierung aktueller Gesellschaftsprobleme und die Intensität der Schauspielerin Katja Jung begeistert.

    Mit freundlichen Grüßen

    Karin

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